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Hausbau heute – EnEV, Dämmung, erneuerbare Energie

Arbeiten und Wohnen
Bild © Anthony Leopold - Fotolia.com

Auch im Jahr 2011 wird wohl die Nachfrage an Immobilien recht hoch werden. Einfamilienhäuser sind beliebt und der Bau, Erwerb bzw. die Anmietung eines solchen wird von vielen Menschen in Erwägung gezogen. Allerdings muss man sich als Besitzer einer Immobilie in diesem Jahr mit der Energiesparverordnung befassen, die vor allem darauf abzielt, die Wärmedämmung der Objekte ultimativ zu machen. Bis zum Ende des Jahres müssen Dächer entsprechend wärmegedämmt sein, was natürlich mit Kosten verbunden ist. Der Vorteil ist aber trotzdem gegeben, wirkt sich die Dämmung schließlich nachhaltig auf die Einsparung von Energie aus.

Neben dieser Verordnung zeigt sich der Staat hingegen ziemlich hilfsbereit wenn es um die Integrierung von erneuerbaren Energien in die eigenen vier Wände geht. So ist zum Beispiel am 15. März die Förderrichtlinie für Wärmepumpen verbessert worden. Damit Bauherren und Immobilienbesitzer immer auf dem Laufenden sind, bieten verschiedene Unternehmen News aus dem Bereich Immobilien, Wohnen und Bauen an.

Daraus ergibt sich eine Mindestförderung von 2400 Euro für jede Anlage. Wenn die Leistung steigt erhöht sich dann auch die Summe der Förderung. Die Förderung für Luft-Wärmepumpen berechnet der Staat pauschal zwischen 900 und 1200 Euro, was je nach Leistung im Rahmen dieser Summen variiert.

Eine Warmwasserbereitung durch effiziente Wärmepumpen ist ebenso förderfähig wie die Beheizung der Räume durch eine solche Anlage. Die Verbesserung der Förderrichtlinie für Wärmepumpen ist Teil des Marktanreizprogrammes, worin auch Fördergelder für thermische Solaranlagen und der Austausch von Heizkesseln und Holzheizungen fallen. Man kann also davon ausgehen, dass sich die Absatzzahlen für entsprechende Anlagen in diesem Jahr nach oben bewegen.

Wer also einen Hausbau für dieses Jahr in Erwägung zieht, der muss die neue Energiesparverordnung in sein Konzept mit einbeziehen und sollte sich auch mit den oben genannten Möglichkeiten der Produktion von erneuerbarer Energie befassen. Bei einer optimalen Wärmedämmung muss man zudem natürlich dafür sorgen, dass das Gebäude regelmäßig gelüftet wird, da sich sonst der notwendige Luftaustausch, der vorher durch Spalten und Fugen in gewissem Maße gegeben war, nicht mehr einstellt. Die Folge ist gesundheitsschädliche Schimmelbildung.


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